Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ein einzigartiger Wettbewerb


Gestritten wurde lange Zeit sehr heftig. Letztendlich jedoch soll nichts Neues gebaut werden. Die Jury entschied sich für eine Kopie des Barockschlosses. 
VON ROLF LAUTENSCHLÄGER

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (r) ist begeistert.
 Hier zusammen mit dem Juryvorsitzenden Vittorio Magnago Lampugnani (l).    Foto: dpa

BERLIN taz Der "Architektenwettbewerb Humboldt-Forum" wird in die Geschichte der hauptstädtischen Bauwettbewerbe als Unikum eingehen. Er ist - was das Streitpotenzial angeht - vielleicht nur noch vergleichbar mit dem Verfahren zum Bau des Holocaust-Mahnmals. Denn hier wie dort hat sich der Bund als Bauherr massiv in die Überlegungen der Jury, der Architekten und Verbände eingemischt.

Freitag, 7. November 2008

Die Berliner Energie-Uni geht an den Start

SCHÖNEBERGER GASOMETER

Mittwoch, 5. November 2008 20:18 - Von Joachim Fahrun


Noch eine Vision: Das Energieforum am Gasometer. Rechts Albert Speers Entwurf für das Hochschul-Gebäude

Foto: Euref

Rund um den 100 Jahre alten Gasometer soll in den nächsten Jahren das zweitgrößte Bauvorhaben nach dem Flughafen Schönefeld wachsen. Das Euref-Institut soll dann zum Anziehungspunkt für Energieunternehmen, Forscher und innovative Gründer werden. Geleitet wird die Energie-Uni vom Ex-DDR-Regierungschef Lothar de Maizière.


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Mittwoch, 5. November 2008

Mit Uni 2 in die nächste Runde


Am Gasometer entsteht eine neue Uni (2)
Es gibt weder Räume noch Studenten, doch am Mittwoch wird das "Europäische Energie-Institut" gegründet. Mit dem Bau für die Energie-Hochschule in der Nähe zum Gasometer soll schon 2009 begonnen werden.


BERLIN - Noch werden in der leeren Hülle des Schöneberger Gasometers Filme gedreht und "Events" veranstaltet. Bald schon könnte aus dem Inneren ein gläsernes Bürohaus wachsen. Und in unmittelbarer Nähe ein Hochschulbau für eine neuartige Uni: Noch fehlen die Räume, noch die erhofften rund 500 Studenten, aber zumindest wird die erste private Energie-Hochschule schon heute gegründet.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Empörung über den Satz: 1929 "hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager"

Weltwirtschaftskrisenvergleich von IFO-Chef Sinn stößt auf Kritik

Rafael Seligmann im Gespräch mit Elke Durak

Der Schriftsteller Rafael Seligmann bezeichnet die rhetorische Verquickung von Juden und Managern als Opfer durch den Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, als "Perversion des Denkens". Dessen Äußerungen im "Tagesspiegel" seien alte antijüdische Vorurteile. 


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Im gleichen Zusammenhang wird statt vom Rettungspaket von einem "Schirm" gesprochen, als Schutz vor etwas "nicht beeinflussbarem", aber es ist das soziale Netz indem jemand fällt, wenn er seine Schritte falsch lenkt.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Politische Zwängerei im Hasenbüel

Sa, 25.10.2008

Die von Zugerinnen und Zugern aus allen politischen Lagern lancierte und am 19. Juni 2008 mit rund 1100 gültigen Unterschriften eingereichte Volksinitiative verlangt die Schaffung einer speziellen Bauzone im Hasenbüel.



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Parzellen für 20 Millionen im Angebot


Die internationale Finanzkrise bringt auch in Berlin große Wohnungsbauprojekte in Turbulenzen. Der Investor des "Monroe Parks", der auf dem Gelände des ehemaligen Telefunken-Werkes in Lichterfelde entstehen soll, muss sich nach der Insolvenz der US-Investmentbank Lehmann Brothers einen neuen Partner suchen.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Finanzkrise bedroht Investorenträume


BERLINER WIRTSCHAFT
Großprojekte in der Hauptstadt, wie die der US-Banken Lehman Brothers und Morgan Stanley in Zehlendorf und nahe des Kurfürstendamms sind gefährdet. Schuld daran ist die weltweite Bankenkrise.


Schöne Pläne. 

Die Lofts im Monroe-Park 

sollen durch den Umbau der McNair-Kaserne entstehen. - Foto: promo

Zwei der größten Wohnungsbauvorhaben in Berlin stehen wegen der globalen Finanzkrise auf der Kippe. In der Württembergischen Straße, einer Seitenlage des Kurfürstendamms, wollte die US-amerikanische Investmentbank Morgan Stanley mit Partnern eigentlich auf einem       14. 000 Quadratmeter großen Grundstück zehn sechsgeschossige Stadthäuser mit                 110 Wohnungen errichten – „Leitidee: entspanntes luxuriöses Leben“. Unbequem wird es deshalb für die dort ansässigen Kleingärtner. Sie müssen die 48 Parzellen der „Kolonie Württemberg“ bis Ende November räumen. Nun bietet der Investor das Areal wieder zum Verkauf an.